Eine Fotoreise mit dem Zug - Auf dem Weg von Kandy nach Ella

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Eine Fotoreise mit dem Zug - Auf dem Weg von Kandy nach Ella

Nachdem wir im Kulturdreieck von Sri Lanka gleich fünf Welterbestätten in nur fünf Tagen erkundet haben, geht es direkt mit dem nächsten Highlight weiter.

Mit dem Zug fahren wir von Kandy ins Hochland nach Ella - eine Reise, die für jeden Sri Lanka-Besucher und Fotografen ein absolutes Muss ist.

Die Strecke

Die Strecke ist zwar kaum 100 km lang, die Reise dauert aber dennoch ca. 8 Stunden. Ganz gemächlich tuckert der Zug, teilweise fast mit Schritttempo, die Hügel hinauf und gibt den Blick auf traumhafte Landschaften und Teeplantagen frei.

Der Zug fährt die Strecke zwischen Kandy und Ella in beide Richtungen mehrmals täglich. Viele Reisende legen einen Zwischenstopp auf halber Strecke, in Nuwara Eliya, ein. Dort oben ist es ganzjährig sehr frisch mit Temperaturen von teilweise deutlich unter 20 Grad - eine willkommene Abwechslung im sonst sehr heißen Sri Lanka.

Tipps zum Fotografieren

Gerade in der Hauptsaison sind die Tickets für die Strecke schnell ausgebucht. Man sollte sich also möglichst früh ein Ticket sichern. Man kann zwischen der 1., 2. und 3. Klasse wählen. Die 1. Klasse hat den Nachteil, dass man dort die Fenster nicht öffnen kann. Zum Fotografieren ist also die 2. oder 3. Klasse am besten geeignet.

Die Türen des Zuges sind während der gesamten Zugfahrt geöffnet. Da das Tempo wirklich sehr langsam ist, kann man sehr gut in der Tür stehen und fotografieren.

Wir haben wie immer mit unserem Tamron 16-300 mm-Reisezoom fotografiert, was auf der Strecke natürlich Gold wert ist. Landschaften, die einen möglichst großen Weitwinkel erfordern wechseln sich mit weit entfernten Wasserfällen oder Personen ab, bei denen ein großer Zoom erforderlich ist. Zum Wechseln des Objektives bleibt da oftmals keine Zeit, sodass ein Reisezoom die beste Wahl ist.

Auf welcher Seite des Zuges man sitzt, ist eigentlich egal. Es gibt Abschnitte auf der Strecke, wo es links die schönsten Aussichten gibt, auf anderen Abschnitten ist es wieder rechts schöner. Wir konnten keine Seite ausmachen, die deutlich bessere Aussichten geboten hat.

Ankommen in Ella

So schön die Zugfahrt auch ist, irgendwann ist sie zu Ende. Das ist aber überhaupt nicht schlimm, denn der Zielort Ella hat auch sehr viel zu bieten.

Vor allem Landschaftsfotografen kommen hier voll auf ihre Kosten. Bei uns war es leider durchgehend sehr regnerisch, weshalb wir nur eine kleine Wanderung auf den Little Adam’s Peak gemacht haben. Diese Tour hat sich allein für die phänomenale Aussicht gelohnt.

Man wandert vorbei an endlosen Teeplantagen. Die tamilischen Teepflückerinnen am Wegesrand sind ebenfalls tolle Fotomotive. Auch hier hat das Reisezoom-Objektiv von Tamron wieder wertvolle Dienste geleistet, denn meistens sind die Pflückerinnen doch relativ weit entfernt.

In der Region gibt es noch zahlreiche weitere Aussichtspunkte und Wasserfälle, sodass man hier gut und gerne ein paar Tage verbringen kann.

Wir sind nach zwei Tagen in Ella weiter gezogen und in Richtung Südküste aufgebrochen. Nach mehr als einer Woche Regen im Kulturdreieck und in Ella hatten wir Meer und Sonne bitter nötig. Davon berichten wir dann in unserem nächsten Beitrag im Tamron Blog.

Über den Autor: 22places

Jenny und Sebastian werden ihre Erlebnisse auf Reisen in den kommenden sechs Monaten im Tamron Magazin teilen.

In Zusammenarbeit mit Tamron zeigen die beiden in ihrem Online-Fotokurs (https://www.22places.de/fotografieren-lernen), wie einfach Fotografieren ist und vor allem wie viel Spaß es macht, die Welt nicht mehr im Automatikmodus abzulichten.

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