8 aus 7501 - Inselhopping auf den Philippinen

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8 aus 7501 - Inselhopping auf den Philippinen

Aus wie vielen Inseln die Philippinen wirklich bestehen, ist tatsächlich nicht bekannt. Neueste Angaben gehen von 7501 Inseln aus, aber diese Zahl schwankt immer mal wieder.

Alle Inseln wird wahrscheinlich nie ein Mensch besuchen und auch wir mussten uns während unseres vierwöchigen Aufenthalts auf den Philippinen auf einige wenige Inseln beschränken.

Da die Wege von Insel zu Insel recht lang sein können, haben wir uns größtenteils auf den Bereich der Central Visayas konzentriert und dort insgesamt acht Inseln besucht.

In diesem Beitrag nehmen wir euch noch einmal mit auf unsere Reise und zeigen euch, welche Inseln wir besucht haben.

#1 Cebu

Los ging es auf der Insel Cebu. In Cebu City befindet sich einer der größten Flughäfen der Philippinen, von dem auch internationale Ziele angeflogen werden.

Unser Highlight der Insel befindet sich aber weiter im Süden. Vor dem kleinen Örtchen Oslob kann man mit Walhaien schnorcheln und den 7 bis 10 Meter großen Riesen ganz nahe kommen.

Die Walhaie werden hier zwar nicht in Gefangenschaft gehalten, aber sie werden angefüttert, sodass sie freiwillig jeden Tag an diese Stelle kommen und von riesigen Touristenscharen angeschaut werden können.

Es ist schon ein sehr zweischneidiges Erlebnis, die Walhaie in Oslob zu beobachten, beeindruckend war es natürlich trotzdem.

#2 Siquijor

Von Cebu ging es für uns weiter nach Siqiuijor. Die kleine Insel wird von Einheimischen oft gemieden, da hier Hexen und Schwarze Magie vermutet wird. Tatsächlich gibt es auf Siquijor Schamanen, die Krankheiten durch Handauflegen und mit abenteuerlichen Kräutertinkturen heilen wollen. Hexen auf Besen haben wir aber nicht gesehen.

Siquijor hat uns schwer beeindruckt. Die Insel ist noch sehr ursprünglich und touristisch bislang nur wenig erschlossen. Wir haben dort die schönsten Sonnenuntergänge und den beeindruckendsten Sternenhimmel unserer gesamten Reise gesehen und fotografiert.

#3 Negros

Negros ist die drittgrößte Insel der Philippinen und liegt westlich von Cebu. Wir haben die Insel mehr oder weniger nur als Zwischenstopp auf unserem Weg nach Apo Island besucht.

Die Hafenstadt Dumaguete ist ein guter Ausgangspunkt, um Negros zu erkunden. Der Ort ist die Heimat vieler Studenten und entsprechend viele gute Bars und Restaurants gibt es hier. In der Nähe befinden sich einige schöne Wasserfälle, die sich für einen kleinen Fotoausflug eignen.

#4 Apo Island

Von Dumaguete führte uns unser Weg nach Apo Island. Die winzige Insel lässt sich in etwas 30 Minuten fußläufig umrunden. Viel zu sehen gibt es auf der Insel nicht, die wahren Schätze verbergen sich im Meer rund um Apo Island.

Taucher und Schnorchler finden hier tolle Korallenriffe und direkt am Strand kann man jeden Nachmittag einige große Meeresschildkröten beobachten. Die majestätischen Tiere kommen hier täglich zum Fressen und Putzen vorbei und lassen sich von Schnorchlern überhaupt nicht stören. Wir hätten stundenlang mit den Schildkröten schwimmen können, aber irgendwann mussten wir dann doch aus dem Wasser raus.

#5 Bohol

Die zehntgrößte Insel der Philippinen war unsere fünfte Station und mit ihren Schokoladenhügeln und Koboldmakis mit Sicherheit einer der außergewöhnlichsten.

Über unseren Besuch auf Bohol haben wir bereits einen separaten Beitrag im Tamron Blog geschrieben.

#6 Camotes Islands

Wir dachten ja schon, dass Siquijor sehr untouristisch ist. Die Camotes Islands haben aber selbst das noch getoppt. Auf den beiden Schwesterinseln, die zusammen die Form eines Schmetterlings ergeben, ist wirklich absolut nichts los.

Es gibt kaum Hotels, nur ganz selten Internet und auch nicht wirklich viel zu sehen. Man kann hier einfach entspannen und die Zeit an sich vorbei rauschen lassen. Leider hatten wir auf den Camotes Islands Pech mit dem Wetter, da es fast die ganze Zeit geregnet hat.

#7 Bantayan

Bantayan nördlich von Cebu ist eine tolle Insel, um einfach ein bisschen Strandurlaub zu machen. Im Westen der Insel gibt es einige traumhafte Sandstrände, an denen sich bereits größere Resorts ausgebreitet haben.

Dennoch ist es bislang noch sehr entspannt dort und der Tourismus hat noch nicht zu tiefe Spuren auf der Insel hinterlassen.

#8 Malapascua

Die letzte Station unseres Inselhopping-Trips war Malapascua. Diese winzige Insel ist ebenfalls in weniger als einer Stunde fußläufig umrundet. Autos gibt es hier nicht. Nur wenige Mopeds fahren über die Sandpisten quer über die Insel.

Malapascua ist vor allem für Taucher interessant, denn hier befinden sich einige der besten Tauchplätze der Philippinen. Aber auch ohne zu tauchen, kann man hier herrlich die Zeit vergessen und einfach entspannen.

#9 bis #7501 kommen bald

8 Inseln in knapp vier Wochen sind schon ein ziemlich sportliches Pensum. Viel mehr kann man kaum schaffen, wenn man an jedem Ort zumindest ein paar Tage verweilen möchte.

Nach unserem ersten Philippinen-Aufenthalt steht fest, dass es bei diesen acht Inseln nicht bleiben wird. Die Philippinen sind ein großartiges Reiseziel und wir kommen definitiv wieder, um unseren Inselzähler noch etwas in die Höhe zu treiben.

Über den Autor: 22places

Jenny und Sebastian werden ihre Erlebnisse auf Reisen in den kommenden sechs Monaten im Tamron Magazin teilen.

In Zusammenarbeit mit Tamron zeigen die beiden in ihrem Online-Fotokurs (https://www.22places.de/fotografieren-lernen), wie einfach Fotografieren ist und vor allem wie viel Spaß es macht, die Welt nicht mehr im Automatikmodus abzulichten.

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