Hunde fotografieren

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Hunde fotografieren – Konzentration auf den richtigen Moment – So werden Ihre Bilder richtig scharf ...

Sind gelungene Tierfotos am Ende immer nur geglückte Schnappschüsse? Oder kommt es auch hier auf das Handwerk an? Und falls ja, wie macht man es dann richtig?

Alle Bilder in diesem Beitrag habe ich mit dem Tamron SP 70-200mm F/2,8 Di VC USD aufgenommen. Denn ein hochwertiges Objektiv ist oftmals noch wichtiger als eine sehr teure Kamera. Das lichtstarke Tamron 70-200mm F/2,8 eignet sich sehr gut für die Tierfotografie und für dynamische Aufnahmen auch bei schlechtem Licht.

Das Wichtigste ist zuerst einmal der Blick für das Motiv. Was sehe ich, wenn ich durch den Sucher schaue? Um nicht vom Motiv abzulenken, muss auch der Hintergrund bei der Bildgestaltung berücksichtigt werden. Beim Komponieren des Bildes im Sucher oder auf dem Display sollte man darauf achten, dass sich keine störenden Objekte, wie Häuser, Zäune oder Strommasten, im Hintergrund befinden.

Falls Sie gerade erst mit der Fotografie beginnen, sind Sie oftmals so sehr auf das Hauptmotiv konzentriert, dass Sie alles andere im Sucher gar nicht mehr wahrnehmen. Das ist normal. Doch versuchen Sie, von Anfang an, ganz bewusst auf solche Details zu achten – auch, wenn Sie jetzt zum allerersten Mal Hunde fotografieren.

Verschlusszeit 1/1.250 s / Blende 6,3 / ISO 400 /Brennweite 200 mm / Tamron SP 70-200mm F/2,8 Di VC USD

Mit ein paar einfachen Tricks erzielen Sie bessere Ergebnisse

  • Fotografieren Sie Ihren Vierbeiner immer auf Augenhöhe.
  • Entwickeln Sie einen Blick für die Bildgestaltung. Schauen Sie sich zum Beispiel Bilder an, die nach dem Goldenen Schnitt komponiert wurden.
  • Entwickeln Sie einen Blick für die Bildgestaltung. Schauen Sie sich zum Beispiel Bilder an, die nach dem Goldenen Schnitt komponiert wurden.
  • Das Licht ist entscheidend. Es kann eine ganz besondere Stimmung erzeugen und ist somit ein sehr wichtiger Faktor, den Sie niemals vernachlässigen sollten. Fotografieren Sie in den Sommermonaten immer früh morgens oder in den Abendstunden, dann ist das Licht nicht mehr so hart.

Neben der Bildgestaltung ist, besonders für die Bewegungsfotografie, eine gute Ausrüstung wichtig. Die Priorität liegt für mich hier auf jeden Fall beim Objektiv. Erstklassige Objektive wie das Tamron 70-200mm fokussieren schnell und präzise. Zudem liefern sie sehr gute Bildergebnisse in puncto Schärfe.

Ein weiterer Vorteil des 70-200mm F/2,8 ist die konstant hohe Lichtstärke, was auch bei schlechtem Licht das Fotografieren mit geringer ISO-Empfindlichkeit erlaubt. Ein möglichst geringer ISO-Wert ist bekanntlich für ein qualitativ hochwertiges Bildergebnis vorteilhaft, da weniger Bildrauschen auftritt. Natürlich kommt es darauf an, welche Kamera Sie verwenden. Die teuersten Profikameras liefern auch bei hohen Empfindlichkeiten noch erstaunlich gute Ergebnisse.

So werden Ihre Bilder richtig scharf

Jeder, der eine Kamera besitzt, die manuelle Einstellungen zulässt, hat die Möglichkeit, seine Bildergebnisse schon um Längen verbessern. Lernen Sie, Ihre Kamera selbst zu steuern, denn das ist der nächste Schritt zu besseren Fotos.

Wie oft haben Sie sich schon geärgert, dass die Kamera auf den „falschen“ Bildbereich scharfstellt?
Mein Tipp: Überlassen Sie nicht allein der Kamera das Fokussieren, sondern setzen Sie die Schärfe ganz bewusst. Wählen Sie den Fokuspunkt manuell, arbeiten Sie mit einem Fokusfeld – auf diese Weise bestimmen Sie selbst, welche Stelle im Bild scharf dargestellt wird. Wenn Sie der Kamera das Fokussieren überlassen, kann es sogar bei Motiven, die sich nicht bewegen, zu einer Verlagerung der Schärfe kommen.

Verschlusszeit 1/1.250 s / Blende 6,3 / ISO 400 /Brennweite 200 mm Objektiv:Tamron SP 70-200mm F/2,8 Di VC USD

Der Hund liegt ganz ruhig, trotzdem ist das exakte Fokussieren eines Auges wichtig, weil die Schärfe sonst auf die Nase das Hundes liegt. Das wirkt besonders störend, wenn man mit weit geöffneter Blende fotografiert. Dann ist die Schärfentiefe nur gering und alles was nicht im Fokus liegt erscheint direkt sehr unscharf. Bei einem (Hunde-)Porträt sollte die Schärfe immer auf den Augen liegen.

Warum kommt es trotz Autofokus so oft zu unscharfen Bildern? Wieder lässt sich das mit der Automatik-Funktion der Kamera erklären. Die Kamera stellt beim halben Durchdrücken des Auslösers zunächst auf das aktive oder die aktiven Fokusfelder scharf. Sind mehrere Fokusfelder aktiviert, versucht die Kamera durch die Farb- und Kontrastverteilung im Bild zu bestimmen, wo sich das Hauptmotiv befindet. Meist stellt der Autofokus auf das der Kamera am nächsten liegende Objekt scharf, beispielsweise die Nase, oder springt auf einen Bereich mit hohem Kontrast im Hintergrund.

Vielleicht kennen Sie das Problem, wenn Sie mit Automatikprogrammen arbeiten: Dann sehen Sie im Sucher oft mehrere Fokuspunkte, die gleichzeitig oder nach einander aufblinken. Wenn Sie mit dieser Einstellung fotografieren, dann haben Sie praktisch keine Kontrolle über den tatsächlichen Schärfepunkt im Bild. Er kann zufällig passen, aber häufig passt es eben nicht. Stellen Sie die Kamera besser auf einen einzelnen AF-Punkt, und fokussieren Sie damit gezielt den Bildbereich, der scharf abgebildet werden soll. Wenn der Hund ruhig sitzt oder liegt, können Sie auch manuell scharfstellen. Der Schärfeindikator im Sucher (grüner Punkt) unterstützt Sie dabei.

Fokus - Bewegungsbilder

Auch in der Bewegungsfotografie wähle ich nur ein Fokusfeld. Auch hier lasse sich niemals die Kamera selber entscheiden, welche Fokusfelder gewählt werden.

Wenn der Hund sehr weit von Ihnen entfernt ist, fällt es unter Umständen sehr schwer, auf ein Auge scharfstellen. Wechseln Sie nun in den Nachführ-Autofokus (AI Servo bei Canon, AF-C bei Nikon) und versuchen Sie, den Fokuspunkt bei halb durchgedrücktem Auslöser auf dem Kopf des Hundes zu halten. Jetzt können Sie den Hund mit der Kamera verfolgen, und die Automatik führt die Schärfe fortwährend nach. Sie dürfen die Kamera neigen, nach oben und unten, aber im Auslösemoment sollten Sie und die Kamera sich nicht mehr bewegen. Das ist das Geheimnis für gestochen scharfe Bewegungsbilder!

Achten Sie beim Blick durch den Sucher zudem darauf, dass Sie den Hund, der auf Sie zuläuft, im Moment des Auslösens scharf im Sucher sehen.

Verschlusszeit 1/1.250 s / Blende 5,0 / ISO 320 /Brennweite 200 mm Objektiv:Tamron SP 70-200mm F/2,8 Di VC USD

Ein Hund, der frontal auf die Kamera zuläuft, ist für den Autofokus immer eine besondere Herausforderung. Hier ein scharfes Bild zu bekommen ist mit das Schwierigste in der Bewegungsfotografie. Ein Telezoom-Objektiv mit einem schnellen, präzisen Autofokus wie das Tamron 70-200mm F/2,8 liefert hier hervorragende Ergebnisse. Auch bei schlechtem Licht kann man sich darauf jederzeit verlassen.

Den Hund frontal auf die Kamera zulaufen zu lassen, und gestochen scharf abzulichten ist viel Übungssache. Hierfür sollte der Hund nicht zu weit von der Kamera entfernt sein. Wenn er auf eine sehr große Distanz auf die Kamera zuläuft, kann es zu Fokusproblemen kommen.

Tipp: Wenn Sie sehr dynamische Hunde fotografieren, empfehle ich eine Verschlusszeit von mindestens 1/1.000 Sekunde, um Bewegungsunschärfe zu vermeiden.

Bei kleinen Hunden ist es ratsam, die Blende weiter zu schließen, weil der Schärfebereich am Motiv sonst sehr knapp ist. Die Schärfentiefe reicht dann unter Umständen nicht komplett aus, um den Hund zu erfassen. Das ist besonders wichtig wenn Sie mit einer Vollformatkamera fotografieren.

Wichtig: Bildstabilisatoren eignen sich nicht um Bewegungen im Bild einzufrieren. Ich rate daher, den Bildstabilisator an Ihrem Objektiv bzw. in Ihrer Kamera in diesem Fall auszuschalten. Oft wird der Bildstabilisator empfohlen, das ist aber für die Art von Bewegungsbildern wie wir sie mit Hunden realisieren wollen falsch!
Bildstabilisatoren eignen sich auch nicht wenn die Kamera auf einem Stativ steht!

Wo lässt sich der VC-Bildstabilisator des Tamrons in der Bewegungsfotografie gut nutzen? Zum Beispiel bei der Mitzieh-Technik, wenn Sie einen vorbeilaufenden Hund mit der Kamera verfolgen und dabei eine Bildserie aufnehmen. Oder wenn Sie mit langer Brennweite (z. B. 200mm) aus der Hand statische Motive fotografieren. Auch wenn Sie bei wenig Licht ohne Stativ arbeiten ist der Bildstabilisator sehr hilfreich, um Verwacklungsunschärfe zu vermeiden.

Verschlusszeit 1/1.250 s / Blende 7,1/ ISO 400 /Brennweite 200 mm Objektiv:Tamron SP 70-200mm F/2,8 Di VC USD

Tipp: Wenn Sie zum ersten Mal mit Hunden Bewegungsbilder üben, lassen Sie, wenn möglich, die Hunde Spielsachen, Bälle oder Dummys apportieren.
Die Hunde laufen dann etwas langsamer. Wird etwas in Richtung Kamera geworfen, ist viel mehr Dynamik im Spiel. Hunde, die ein Affinität zu Wasser haben, kann man sehr gut fokussieren, wenn sie in Richtung der Kamera schwimmen. Diese moderate Bewegung ist zum Üben ideal.

Wichtig ist auch sich mit dem Bewegungsablauf eines Tieres vertraut zu machen. Beobachten Sie, bevor sie fotografieren, den Hund im Lauf. Achten Sie darauf, welche Momente geeignet sind und welche eher unvorteilhaft sind. Beobachten Sie auch mal ganz bewusst die Mimik des Hundes und wie sie sich im Lauf verändert. Da der Hund in einer Wellenbewegung läuft, sind die Momente in denen er sein Gewicht auf die Vorderfüße verlagert und die Hinterläufe in der Luft hängen zum Fotografieren ungünstig.

Warum manuelle Belichtung so wichtig ist

Wenn Sie Ihre Kamera auf manuellen Modus einstellen und durch den Sucher schauen, sehen Sie eine Skala (bei einigen Kameramodellen seitlich oder im unteren Bereich des Suchers) dies ist die Belichtungsskala.

– …… 0 …… +

Minus (–) sind die dunklen Bereiche, Plus (+) die hellen Bildbereiche. Wenn Sie nicht sicher sind, welche Verschlusszeit zu Ihrer ausgewählten Blende passt, dann versuchen Sie, den Indikator in der Mitte an dem Null-Wert (0) zu orientieren.

Wichtig: Bei einem weißen oder schwarzen Hund muss die Belichtung immer leicht nach oben oder unten korrigiert werden.
Kameras legen für die Belichtungsberechnung einen mittleren Grauwert zugrunde (ca. 18 % Reflexion). Wenn Sie also einen weißen Hund anmessen, würde die Kamera diesen als grau, sprich zu dunkel, berechnen. Ein schwarzer Hund würde demnach zu hell. Um dieser Fehlbelichtung entgegen zu wirken, muss Weiß nach Plus (+) und Schwarz nach Minus (–) korrigiert werden.

Verschlusszeit 1/500 s / Blende 2,8 / ISO 100 /Brennweite 182 mm Selektivmessung Objektiv:Tamron SP 70-200mm F/2,8 Di VC USD

Die Erwartungshaltung.

Manchmal will das Model nicht so, wie Sie wollen. Schaut der Hund zum Beispiel sehr gelangweilt oder lässt sich leicht ablenken, ist „Aufmerksam machen“ eine sehr gute Sache, um eine entsprechende Körperspannung beim Hund zu erzielen. Der Kopf ist dann aufrecht, die Ohren sind vorne, der Gesichtsausdruck ist lebhafter. Oft öffnen die Hunde leicht die Lefzen und die Zunge kommt zum Vorschein oder hängt ein wenig heraus. Das ist in Ordnung, denn es ist kein unschönes Hecheln wie nach großer Anstrengung.

Sitzt oder liegt der Hund entspannt, bewegen sich die Ohren oft unabhängig voneinander, je nach Wahrnehmung von verschiedenen Geräuschen. Achten Sie darauf, dass beide Ohren nach vorne gestellt sind.

Womit kann ich meinen Hund aufmerksam machen? Reagiert er auf Leckerlis oder interessiert ihn Spielzeug? Manchmal hilft schon ein kurzes Pfeifen des Fotografen und der Hund dreht sich zur Kamera und spitzt die Ohren. Das ist der Moment den wir einfangen wollen!

Die Bilder des schwarzen und des weißen Hundes entstanden kurz hintereinander. Die Einstellungen sind ähnlich. Der helle Hund wäre aber bei einer Verschlusszeit von 1/500 Sekunde viel zu hell geworden, das Fell wäre überbelichtet. Ich habe hier den Wert auf 1/800 Sekunden angepasst, um diese Überbelichtung zu korrigieren. Weißes Fell neigt schnell zur Überstrahlung, die Fellstruktur aber muss auf einem guten Foto immer erkennbar sein. Achtung: In welchem Umfang eine Belichtungskorrektur erforderlich ist, lässt sich nicht pauschal festlegen. Der richtige Wert hängt immer von der jeweiligen Lichtsituation ab.

Tipp: Wenn Sie eine schöne Freistellung des Hundes erreichen möchten, kombiniere Sie eine große Brennweite von z. B. 200 mm mit einer weit geöffneten Blende. Jetzt erscheint der Hund scharf vor einem unscharfen Hintergrund. Das ist besonderes beim Fotografieren im Wald sinnvoll, weil Bäume oder Baumreihen im Hintergrund oft stören und den Hintergrund sehr unruhig gestalten.

Verschlusszeit 1/800 s / Blende 2,8 / ISO 100 /Brennweite 200 mm Selektivmessung Objektiv:Tamron SP 70-200mm F/2,8 Di VC USD

Schwierigen Lichtsituationen meistern

Wenn Sie mit der manuellen Belichtung vertraut sind, halten Sie Ausschau nach besonderen Lichtsituationen. Ein lichtstarkes Objektiv ist wichtig, um kreative Lichtstimmungen einzufangen. In Wäldern findet man oft sehr spannende Lichtverhältnisse. Wenn etwa durch die Bäume nur wenig Licht durchscheint, erhalten Sie sehr stimmungsvolle und teilweise mystisch anmutende Bilder. Die richtige Belichtung ist hier allerdings eine Herausforderung, der die Automatik-Programme der Kamera nicht gewachsen sind.

In einem Programm-Modus, wird je nach Kameramodell bei wenig Licht unter Umständen der interne Blitz automatisch ausgeklappt, was aber die Lichtstimmung zerstören würde. Nur wenn Sie sich manuell an die richtige Belichtung herantasten, können Sie ihre Wunschergebnisse umsetzten.

Das Herantasten an den richtigen Belichtungswert ist zugleich auch eine gute Übung, um mit sehr wenig Licht zurecht zu kommen. Licht und Schatten vermitteln Ihren Bildern eine besondere Stimmung. Mit Licht lässt sich das Auge leiten. Wenn Sie im RAW-Format fotografieren, können Sie die Farbtemperatur später anpassen. Sie wissen vermutlich, dass Bilder, die im Schatten aufgenommen wurden, eher bläulich erscheinen. Wenn Sie diese Anpassung der Farbtemperatur nicht erst später am Rechner vornehmen möchten, sollten Sie den Weißabgleich Ihrer Kamera auf „Schatten“ einstellen. Falls die Ergebnisse mit dieser Einstellung zu gelblich werden, probieren Sie die Einstellung „Bewöklt“.

Available-Light-Fotografie

Available-Light-Fotografie bedeutet übersetzt so viel wie verfügbares oder vorhandenes Licht. Man muss also mit der vor Ort vorgefundenen,oftmals ungünstigen natürlichen Lichtsituation zurechtkommen, ohne weitere Hilfsmittel, wie Blitze oder Reflektoren zu benutzen.

Dabei sollten Sie Folgendes beachten: Die Verschlusszeiten dürfen nicht zu lang sein, wenn Sie aus der freien Hand fotografieren. Die Lichtsituationen in Wäldern führen sehr oft zu hohen Kontrastunterschieden. Oft gibt es bei wenig Licht das Problem, dass der Autofokus nicht mehr richtig arbeitet. (Ich habe bei der nachfolgenden Aufnahme manuell scharf gestellt.)

Nicht jede Kamera eignet sich für das Fotografieren bei wenig Licht.
Wichtig für die Available-Light-Fotografie ist:

  • eine Kamera die manuelle Einstellungen erlaubt
  • möglichst geringes Bildrauschen bei hohen ISO Werten
  • manuelle Blitzabschaltung
  • manuelle Fokussteuerung
  • lichtstarkes Objektiv

Entwickeln Sie ein Gespür für das vorhandene Licht. Aus welcher Richtung kommt es? Wie fällt es auf das Motiv? Ist es ausreichend, um die bildwichtigen Bereiche zu beleuchten?

Um solch tollen Lichtstimmungen einfangen zu können, ist es sehr wichtig, dass das Bild nicht zu hell belichtet wird. Scheuen Sie schwierige Lichtsituationen nicht! Es ist eine gute Übung, um Bilder kreativ in puncto Belichtung und Stimmung beeinflussen zu können. Dieses Foto würde auf dem Kameradisplay vermutlich sehr dunkel wirken, sodass man geneigt ist heller zu belichten. Dadurch aber würde man die feine Lichtstimmung zerstören.

Zwingen Sie die Hunde zu nichts. Nur wenn die Hunde mit Spaß bei der Sache sind, werden Ihnen wunderschöne Fotos gelingen. Hunde haben, genau wie wir Menschen auch, ganz unterschiedliche Charaktereigenschaften. Das sollten Sie beim Fotografieren berücksichtigen.

Ich wünschen Ihnen viel Spaß und immer gutes Licht!

Verschlusszeit 1/2.000 s / Blende 2,8 / ISO 100 /Brennweite 200 mm Selektivmessung Objektiv: Tamron SP 70-200mm F/2,8 Di VC USD

Über den Autor: Regine Heuser

Regine Heuser ist eine der bekanntesten Fotografinnen im Bereich Tierfotografie in Deutschland. Bereits im Alter von 12 Jahren entdeckte Regine Heuser Ihre Liebe zur Fotografie und hat sie bis heute nicht verloren. Nach dem Abitur begann sie zunächst ein Jura-Studium, auch eine kaufmännische Ausbildung hat Sie absolviert. Das Studium hat Sie später nicht weiter verfolgt, zu stark war der innere Drang nach mehr Kreativität. Im Jahr 2008 hat sie schließlich als Fotografin selbstständig gemacht.

Sie bietet mit wachsendem Erfolg professionelle Workshops und Seminare rund um das Thema an. Wer einen der raren Seminarplätze ergattern kann, wird sich glücklich schätzen, denn Regine Heuser kann einen regelrechten „Run“ auf ihren Service verbuchen. Ein gutes Foto von seinem geliebten Haustier zu haben, eines, das den Charakter widerspiegelt, das möchten viele. Regine Heuser zeigt Laien, Fortgeschrittenen und Profis, wie man das perfekte Tierfoto schießt, und zwar mit Handwerk, Geduld und vor allem Verständnis fürs Tier…

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