Fototipps für die Philippinen

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Fototipps für die Philippinen

Philippinen? Da kann man doch eigentlich nur am Strand rumliegen, oder? Solche Meinungen haben wir oft gehört, wenn von den Philippinen die Rede ist. Dabei hat der Inselstaat im Westen von Südostasien so viel mehr zu bieten.

Die Philippinen waren auf unserer sechsmonatigen Reise das Land, welches uns am meisten überrascht hat. Gerade für Fotografen gibt es hier unheimlich viel zu entdecken. Unsere besten Fototipps stellen wir in diesem Blogbeitrag vor.

Traumhafte Sonnenuntergänge

Wir haben in den letzten Monaten wahrlich viele Sonnenuntergänge gesehen. Die Philippinen haben das alles noch getoppt. Durch die vielen Inseln ergeben sich perfekte Wolkenkonstellationen, die dafür sorgen, dass der Himmel nach Sonnenuntergang in den tollsten Farben leuchtet.

Das Wasser ist oft dazu noch relativ seicht, sodass sich gleichzeitig schöne Spiegelungen ergeben. Die schönsten Sonnenuntergänge haben wir auf der Insel Siquijor gesehen. Einfach nur traumhaft.

Atemberaubende Sonnenaufgänge

Wir sind ja eigentlich keine begeisterten Frühaufsteher. Auf den Philippinen lohnt sich das frühe Aufstehen aber wirklich und so sind wir auch ab und zu morgens 5:00 Uhr aus dem Bett geklettert und haben uns mit unseren Kameras auf die Jagd nach tollen Fotos begeben.

Den schönsten Sonnenaufgang haben wir auf der Insel Bohol gesehen. Die Chocolate Hills sehen im Morgengrauen einfach noch viel schöner aus als am Tag.

Sterne über Sterne

Wow! Die Sternenhimmel auf den Philippinen sind einfach unglaublich beeindruckend. Gerade auf den etwas kleineren Inseln gibt es absolut keine Lichtverschmutzung und am Abend ist es am Strand wirklich stockdunkel.

Wir haben bislang wirklich noch nirgends so viele Sterne gesehen und haben den Nachthimmel natürlich auch fleißig fotografiert.

Eine großartige Unterwasserwelt

So beeindruckend die Philippinen an Land sind, genauso schön ist es unter Wasser. Das Land hat einige der besten Tauchspots der Welt und ist ein Traum für Unterwasserfotografen.

Obwohl wir selbst nur geschnorchelt sind, haben wir Schildkröten, Wahaie und tausende bunte Fische gesehen.

Das richtige Equipment für die Philippinen

Wir waren auf den Philippinen wie immer mit unseren zwei Tamron-Objektiven unterwegs: dem 16-300 mm Reisezoom und der 35 mm-Festbrennweite. Damit waren wir hervorragend ausgestattet. Mit dem Reisezoom hatten wir in jeder Situation das passende Objektiv dabei, um atemberaubende Landschaften im Weitwinkel abzulichten oder eben im Telebereich einen kleinen Koboldmaki zu fotografieren.

Die 35 mm-Festbrennweite hat sich ohnehin schon nach wenigen Wochen zu unserem absoluten Lieblingsobjektiv gemausert. Auf den Philippinen haben wir es auch mal für die Landschaftsfotografie ausprobiert. Selbst bei diesem eher ungewöhnlichen Einsatzzweck für ein 35 mm-Objektiv hat es uns voll überzeugt. Unter anderem sind die Bilder der Chocolate Hills im Morgengrauen mit der Tamron-Festbrennweite entstanden.

Ein gutes Stativ ist für die Philippinen ebenfalls sehr empfehlenswert. Landschaften, Sternenhimmel und zahlreiche Wasserfälle lassen sich mit einem Stativ einfach viel besser ablichten.

Ein Unterwasser-Case für die Kamera haben wir auf den Philippinen schmerzlich vermisst und würden das nächste Mal auf jeden Fall eins einpacken. Wir hatten zwar eine kleine Actioncam dabei und mussten deshalb nicht ganz ohne Fotos aus dem Wasser steigen, aber es ist halt doch ein Qualitätsunterschied.

Ganz wichtig für Philippinen-Reisende ist der Schutz der Ausrüstung. Auf den Philippinen ist man nie vor Regen sicher und auch auf den kleinen Booten, die Reisende von Insel zu Insel bringen, kann es schon mal sehr nass werden. Wir hatten einen wasserdichten Packsack dabei, in den wir unsere Ausrüstung auf Bootsfahrten immer sicher verstaut haben.

Für den schnellen Platzregen hatten wir wasserdichte Beutel im Gepäck, um die Kameras schnell verstauen zu können. Etwas Silica-Gel haben wir außerdem immer in unseren Fototaschen, um unsere Kameras und Objektive ein wenig vor der hohen Luftfeuchtigkeit zu schützen.

Brennweite [mm] 35-35
Lichtstärke F/1.8
kürzeste Einstellentfernung [m] 0.2m (7.9 in)
Max. Abbildungsmaßstab 1:2.5
Filtergröße [mm] 67mm
Gewicht [g] 480g
+ Mehr Informationen anzeigen

Fazit: Auf in Richtung Philippinen

Wir waren vier Wochen auf den Philippinen und haben in dieser Zeit acht Inseln besucht. Das heißt, es warten noch 7493 weitere Inseln auf uns. Auch wenn wir die wohl nicht alle besuchen können, werden wir definitiv wiederkommen.

Das Land und die wunderbaren Menschen dort haben uns nachhaltig beeindruckt und wir können die Philippinen nur wärmstens empfehlen. In unseren kommenden Beiträgen stellen wir die Inseln vor, die wir auf den Philippinen besucht haben und zeigen unsere schönsten Fotospots.

Über den Autor: 22places

Jenny und Sebastian werden ihre Erlebnisse auf Reisen in den kommenden sechs Monaten im Tamron Magazin teilen.

In Zusammenarbeit mit Tamron zeigen die beiden in ihrem Online-Fotokurs (https://www.22places.de/fotografieren-lernen), wie einfach Fotografieren ist und vor allem wie viel Spaß es macht, die Welt nicht mehr im Automatikmodus abzulichten.

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